Produkttests

FURBO HUNDEKAMERA

[Werbung, da Produktplatzierung]

Wieso eine Hundekamera?

Als angehende Hundetrainerin weiß ich leider nur zu gut, dass viel zu viele Hunde unter Trennungsstress leiden. Ich selbst habe mit Jumper einen Hund, bei dem alleine bleiben anfangs ein großes Thema war uns sehr viel Geduld und Training erforderte. Als ich von Karkalis Communications gefragt wurde ob ich die Furbo Hundekamera testen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich habe schon länger damit geliebäugelt, da ich schon seit Jahren eine Kamera nutze, aber nicht wirklich zufrieden damit war.

Unser Paket

Pünktlich kurz vor Weihnachten traf also unser Paket ein. Es war total liebevoll verpackt. Neben ein paar Leckerlis enthielt das Paket natürlich die Kamera.

Beim Auspacken war ich sofort positiv überrascht. Die Kamera sieht wirklich sehr stylisch und wertig aus. Sie trifft mit dem Aussehen wirklich genau meinen Geschmack und passt perfekt zu unserer restlichen Einrichtung. Deshalb bekam sie gleich einen sehr prominenten Platz über dem Fernseher.

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In der Verpackung findet man neben der Kamera noch ein weißes, 2 m langes USB-Kabel,  das Netzteil und eine Schnellanleitung.

Was kann Furbo?

Die Bambusholzabdeckung von Furbo lässt sich ganz leicht abnehmen. So kann man die Kamera mit beliebigen Leckerlis befüllen. Furbo ist mit einer 160° HD-Kamera inklusive Nachtsichtfunktion ausgestattet. Unter der Kamera befinden sich Mikro- und Lautsprecher, außerdem ein Bell-Sensor. Das große Loch ist die Öffnung, durch die die Leckerlis geworfen werden und im Boden der Kamera befindet sich die Statusanzeige, die je nach Lichtfarbe den Status der Kamera (Standby Modus, Furbo ist im Einsatz usw.) anzeigt.

Mit Furbo kann man seinen Hund also nicht nur mit einer Kamera in sehr guter Qualität überwachen und damit Videos oder Fotos erstellen, man kann auch über die Kamera sprechen und sogar Leckerlis geben. Außerdem meldet sich die Kamera am Handy, sobald der Hund Lärm macht.

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Unser Test

Zur Installation muss man Furbo an dem Kabel anschließen. Mir ist dabei gleich positiv aufgefallen, dass das endlich mal ein langes Kabel ist. So ist man bei der Platzauswahl wirklich flexibel. Danach installiert man auf seinem Handy ganz schnell und einfach die Furbo-App und folgt den Anweisungen. Mit der Statusanzeige über verschiedene Farben kann man erkennen ob die Kamera einsatzbereit (Grünes Licht) ist. Bei uns hat die Installation leider nicht auf Anhieb geklappt. Sie hat sich einfach nicht verbinden wollen. Nach mehreren Versuchen, neustarten, abmelden usw. haben wir jedoch auf der Hilfeseite von Furbo entdeckt, dass es einen Reset-Knopf gibt.

Den haben wir einmal betätigt und dann hat es auch sofort funktioniert und wir konnten die Kamera ausprobieren. Ich war gleich richtig begeistert wie viel Raum die Kamera erfassen kann. Für unser großes Wohn-Esszimmer wirklich perfekt. Hier halten sich die Hunde meistens auf und ich kann alles überblicken. Und bei den Katzen kann ich sogar auch „vorbeischauen“, da der Kratzbaum mit drauf ist 🙂

Foto 20.12.18, 15 07 05Das Leckerliwerfen ist für die Hunde natürlich ein totaler Spaß. Über die App kann man das ganz leicht steuern und nach einem witzigen Signalton kommen mehrere Leckerlis auf einmal raus. Für meine Zwecke werde ich diese Funktion eher nicht brauchen, denn aufgrund des Standortes fallen die Leckerlis teilweise hinter den TV-Schrank. Aber witzig ist die Idee auf jeden Fall und ich werde es wahrscheinlich ab und an als Spiel benutzen, wenn ich dabei bin. Als ich nachts im Bett lag, habe ich auch die Nachtsichtfunktion getestet. Es war wirklich stockdunkel und trotzdem kann man überraschenderweise sehr viel erkennen.

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Ich bin von der einfachen Bedienung der Kamera wirklich sehr begeistert. Wenn man die Kamera nutzen möchte muss man sie nur am Kabel anschließen und die Kamera befindet sich im Standby Modus. Nun kann man jederzeit mit Hilfe der App zugreifen und schauen was die Hunde so treiben. Besonders genial ist, dass man auch jederzeit eine Nachricht auf seinem Handy bekommt, wenn die Hunde Lärm machen. Wenn man möchte kann man nun auf die Kamera zugreifen und ggf. sogar eingreifen indem man mit den Hunden spricht oder Leckerlis wirft. Bisher habe ich eine App zum Überwachen der Hunde genutzt, die mit meiner iPad-Kamera verbunden war. Der größte Nachteil dabei war aber immer, dass die Anwendung sowohl auf dem iPad (Kamera), als auch auf dem Handy dauerhaft laufen musste, damit alle Funktionen gegeben waren. Und das war ein echter Akkukiller. Genau dieses Problem habe ich mit Furbo nun endlich nicht mehr.

Mein Fazit

Ich bin tatsächlich super zufrieden mit der Furbo Hundekamera. Mich überzeugt der 160° Blickwinkel, durch den ich endlich alles im Blick habe und die einfache Handhabung.  Einfach Kamera einstecken und man kann beruhigt das Haus verlassen und jederzeit einmal nachschauen was zu Hause los ist. Ich nutze die Kamera vor allem immer dann, wenn ich länger außer Haus bin. Meine Hunde begleiten mich sowieso sehr oft, aber irgendwann muss man ja auch arbeiten oder wir gehen ausnahmsweise doch einmal ohne die Hunde aus. Und dann sind es meist ein paar Stunden, bei denen ich gerne wissen möchte ob zu Hause alles ok ist. Mit Jumper musste ich das Alleinebleiben wirklich sehr kleinschrittig aufbauen. Und das richtige Training war überhaupt nur mit einer Kamera möglich. Denn ein Hund muss nicht bellen und sich bei Nachbarn bemerkbar machen um Trennungsstress zu haben. Leidet der Hund still vor sich hin, bekommt es niemand mit und man hat keinerlei Ahnung, dass der Hund eigentlich ein Problem hat. Durch die Kamera weiß ich, dass Jumper (und meine Mädels sowieso) kein Problem mehr hat alleine zu bleiben. Alle Drei sind mittlerweile völlig entspannt und verschlafen die gesamte Zeit, wenn ich außer Haus bin.

Nur vor einigen Monaten hatten wir einen kleinen Zwischenfall. Denn Mila war läufig und ich habe die Hunde getrennt gehabt. Sie war gerade in der Standhitze und als mein Freund und ich im Kino waren hat sie angefangen zu jaulen. Jumper stieg mit Bellen ein und so ging das eine ganze Weile lang. Ohne Kamera hätte ich das nicht erkennen können. Und genau für solche Zwecke werde ich Furbo in Zukunft nutzen. Ich kann sie also nur wärmstens weiter empfehlen.

Hier bekommt ihr die Kamera:

Furbo Hundekamera

Vielen Dank an Karkalis Communications für die Kooperation! Wir sind überzeugt und möchten Furbo nicht mehr missen. 🙂

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