Brünnstein Dogtrekking 2018

Was für eine tolle Idee: Maria von den Mountain Dogs hatte mich vor ein paar Monaten zum Brünnstein Dogtrekking eingeladen. Ein „familiäres“ Dogtrekking bei dem es darum ging ein schönes Wochenende unter Dogtrekkern zu verbringen und die gemeinsame Freude am Wandern mit Hund zu genießen. Da musste ich natürlich nicht lange überlegen und so ging es nun am Wochenende vom 18.-20.05.2018 ab ins Sudelfeld.

Donnerstag und Freitag war für uns erst einmal packen angesagt. Zum Glück stand für das Wochenende ein Gepäcktransport bereit. Für unsere demnächst geplante erste Trekkingtour muss ich aber definitiv noch besser packen üben 😀

Freitag Nachmittag ging es dann für Jumpy, Joy und mich endlich los. Dank Pfingstferienbeginn haben wir für die knapp 150 km 3 Stunden gebraucht… Am Parkplatz angekommen lag noch der Aufstieg zur Hütte vor uns. „Basecamp“ des DTs war nämlich die urige Hütte von Maria´s Großfamilie. Schon der Aufstieg mit wunderschönen Aussichten und einem tollen Steig durch den Wald war einfach herrlich.

Auf der Hütte gab es eine sehr leckere vegane Pasta-Party. Außerdem bekamen wir von Maria die vorgegebenen Checkpoints. Im Gegensatz zum normalen Dogtrekking gab es nämlich keine vorgegebene Strecke, sondern nur Checkpoints und jeder durfte sich seine ideale Strecke selbst überlegen. Nur mit Karte und Kompass auf sich alleine gestellt. Ein richtiges kleines Abenteuer also 🙂 Der Vorteil: Jeder konnte seine Strecke so wählen, dass sie zum persönlichen Niveau passt. Ich hatte mir einen groben Plan überlegt und nach einem gemütlichen Abend ging es ab in die Schlafsäcke.

Nur mit Karte bewaffnet sollte es auf Tour gehen :)
Nur mit Karte bewaffnet sollte es auf Tour gehen 🙂

Die Nacht war kurz, aber bei der Aussicht auf einen tollen Wandertag fällt das Aufstehen nicht schwer. Und wenn man schon beim Zähneputzen draußen auf der Hüttenterrasse eine Gams beobachten kann ist das einfach der beste Start in den Tag, den ich mir nur vorstellen kann. Nach einem leckeren Frühstück ging es für mich und die Hunde dann kurz nach 7 Uhr auf Tour. Unser erstes Ziel war der Brünnstein (Checkpoint).

Von der Hütte gelangte man über das Brünnsteinhaus zum Gipfel. Hier gibt es zwei Wege. Den Klettersteig wollte ich vor allem mit der Joy noch nicht gehen. Deswegen wählte ich den anderen Weg zum Gipfel. Trotzdem ist der Aufstieg zum sehr markanten Brünnstein ein schwarzer/ schwerer Weg. Zum Glück hatte ich bei der letzten Tour auf die Brecherspitze mit der Joy schon ein paar Kletterübungen eingelegt. Denn hier erwarteten uns einige seilversicherte Stellen. Man sollte hier definitiv schwindelfrei sein! Mit Jumper und Joy hat es aber schon super geklappt und die beiden waren mit voller Begeisterung am Kraxeln 🙂

Oben angelangt habe ich erst einmal die Aussicht genossen und mir den weiteren Weg überlegt. Ich wollte auf jeden Fall zum Großen Traithen (Checkpoint). Denn der Aufstieg über den Steilner Grat reizte mich sehr. Ich liebe einfach Gratwanderungen 🙂 Und mich erwartete tatsächlich ein wunderschöner Weg. Der Aufstieg über Steilner Grat, Steilner Joch und Unterberger Joch zum Gipfel des Großen Traithen zieht sich aber dann doch etwas in die Länge. Genau gegen Mittag hatten wir den Checkpoint dann erreicht. Hier haben wir es uns dann erst einmal gemütlich gemacht und ein schönes Päuschen eingelegt 🙂 Joy schafft es mittlerweile auch schon schneller Pausen zu nutzen und sich wenigstens kurz einmal hinzulegen.

Den Checkpoint der Brünnsteinschanze wollte ich eigentlich noch auf dem Rückweg mitnehmen. Aber beim Lesen der Karte war ich mir dann doch nicht so sicher wie ich dort am besten hinkomme 😀 Also wählte ich nach dem Abstieg vom Großen Traithen über die Seon Alm dann doch wieder den Rückweg über das Brünnsteinhaus.

Am späten Nachmittag kam ich dann gerade rechtzeitig vor dem Regen wieder an der Hütte an. Insgesamt waren wir etwas um die 9 Stunden unterwegs. Für mich hat die Runde durchaus ausgereicht um mich zu fordern 😀 Dabei waren wirklich tolle Wege, ein paar Kletterstellen und geniale Aussichten auf den Gipfeln und dem Grat. Es hat mich sehr gefreut die Ecke mal zum Wandern kennen zu lernen. Bisher kannte ich sie eher nur vom Skifahren.

Die Hunde sind happy
Die Hunde sind happy

Auf der Hütte erwartete mich dann Tee und leckere vegane Kuchen von der Maria. Und so ließen wir den Tag bei leckerem Essen und Ratschen ausklingen.

Sonntag konnten wir immerhin bis halb 8 schlafen. Und nach einem ausgiebigen Frühstück mit den Erzählungen der einzelnen Touren vom Vortag ging ein schönes Hüttenwochenende zu Ende. Nachdem wir gepackt und die Hütte fertig gemacht hatten konnten wir alle noch einmal den Abstieg zum Parkplatz genießen.

Vielen Dank Maria für die tolle Idee und das super schöne Wochenende! 🙂

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