Riederstein und Baumgartenschneid – Ein Wintertraum

Joy´s erste Tour in den Bergen

Endlich wieder ein neuer Tourenbericht auf meinem Blog! Lang, lang ist unsere letzte Tour her. Eine gefühlte Ewigkeit. Wer uns ein bisschen näher verfolgt wird vielleicht gelesen haben, dass es Mila leider gesundheitlich die letzten Monate nicht gut ging. Vor einigen Wochen kam dann die Diagnose Ellbogendysplasie! Und das mit gerade einmal 2 Jahren. Sie so zu sehen und mit ihr nicht mehr auf Tour gehen zu können viel mir sehr sehr schwer. Deswegen war es in letzter Zeit auch sehr ruhig hier. Ich konnte die Berichte unserer letzten Touren einfach nicht fertig schreiben in dieser Zeit. Zudem ist ja im September auch noch Joy relativ spontan in unser Leben gestoßen. Deswegen haben wir erst einmal in Ruhe die Welpenzeit genossen. Zum Glück geht es nun bei Mila bergauf. Vor 1 Woche wurde sie beidseitig operiert und dadurch geht es ihr schon jetzt viel viel besser. Das lässt auf die Zukunft hoffen. Und da Joy nun auch alt genug war um das erste Mal Bergluft schnuppern zu können, gab es endlich wieder eine schöne Tour in den Bergen. Und besser hätte es tatsächlich nicht laufen können: Tiefschnee, Temperaturen weit unter 0 Grad und strahlender Sonnenschein.

Auch Joy´s Schwester Ronja durfte ihr Berg-Debüt geben. Die beiden sollen schließlich echte Dogtrekking-Hunde werden 🙂 Für die „Kleinen“ sollte es also eine einfache und kurze Tour werden. Unsere Wahl fiel schließlich auf einen Klassiker der Münchner Hausberge: Die Tour zum Riederstein und der Baumgartenschneid. Aufgrund der Schneeverhältnisse war das auch definitiv die richtige Entscheidung. Bei Tiefschnee ohne Schneeschuhe geht es sich dann doch um einiges langsamer 😉 Die Tour ist also perfekt im Winter als kürzere Tagestour geeignet oder eben den Rest des Jahres als schöne Einsteigertour.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz im Prinzenweg 14, 83684 Tegernsee :

Am Parkplatz folgt man den Schildern Richtung Riederstein und Baumgartenschneid. Nach einem kurzen Stück Forstweg zweigt der Weg rechts Richtung Riederstein und Baumgartenschneid ab. Hier geht man über eine kleine Brücke und gelangt so auf einen schmalen Pfad durch den Wald.

 

Der Weg führt abwechselnd auf Fußweg oder Forststraße immer Richtung Riederstein und Baumgartenschneid durch den Wald. Joy und Ronja wurden an diesem Tag das erste Mal an einen Bauchgurt geschnallt. Und von den ersten Metern an zogen sie, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. GTH-Power eben. Sowohl Petra als auch ich waren richtig stolz auf die beiden. Bevor wir unsere Tour starteten legten wir auch noch einen kurzen Zwischenstopp bei Der Hundling einDort wurden die beiden mit ihren ersten Zuggeschirren ausgestattet. Die haben sich auf der Tour im Anschluss auch gleich bewährt.

 

Die erste Zeit geht es noch durch den schattigen Wald. Nach einigen Höhenmetern lichtete sich jedoch der Wald und bescherte uns traumhaften Sonnenschein. Hier erreicht man auch das erste Etappenziel, das Riedersteinhaus am Galaun. Die Hütte ist ganzjährig bewirtschaftet, eignet sich also sehr gut zum Einkehren, auch im Winter. Hinter der Hütte kann man nun auch schon das nächste Ziel, die Riedersteinkappelle gut sehen.

 

Gleich nach der Hütte findet sich eine Abzweigung die nach links zur Riedersteinkapelle führt. Dazu folgt man den Schildern Richtung Riederstein (Kreuzweg-Treppenweg). Hier geht es auf einem schmalen Treppen-Weg durch den Wald nach oben. Solange bis man wieder zu einer kleinen Abzweigung kommt. Hier kann man links zur Kapelle nach oben gehen. Und das lohnt sich für die Aussicht definitiv!

 

Nachdem man den Ausblick genossen hat, geht es wieder zurück zur Abzweigung und hier geht man nun immer Richtung Baumgartenschneid. Einige Zeit geht es durch den Wald, teilweise recht moderat, dann wieder steiler nach oben.

 

Wenn einige Höhenmeter geschafft sind, kommt man schließlich aus dem Wald heraus und man bekommt eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge geboten! Die Sonne war bei den eisigen Temperaturen eine echte Wohltat.

 

Ab jetzt gibt es noch einen letzten Anstieg zum Gipfel. Schließlich erreicht man das Gipfelkreuz der Baumgartenschneid auf 1.449 m.

 

Am Gipfel kann man wunderbar auf einem Baumstamm die Pause genießen. Bei uns fiel diese allerdings etwas kürzer aus als sonst, da es glaube ich Temperaturen fast an die -10 Grad hatte. Da geht man freiwillig schnell wieder weiter 😀 Normalerweise war nun ein Rundweg über die Baumgartenalm geplant. Dazu geht man am Gipfelkreuz Richtung Norden und steigt dort zur Alm ab. Da vor uns aber nur eine einzige Person diesen Weg gegangen war und dementsprechend so gut wie nichts als Tiefschnee vor uns lag, wählten wir doch den gleichen Weg zurück.

Für den Rundweg steigt man sonst zur Baumgartenalm ab, die auch gleich zu sehen ist. Der Weg führt dann rechts an der Hütte vorbei und man gelangt an ein paar alte Bäume. Kurz hinter den Bäumen muss man einen Weidezaun übersteigen und geht dann steil durch den Wald hinab. Ab hier führt dann ein leichter Forstweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

Beim Abstieg kamen wir sehr schnell voran. Wir haben auf dem Rückweg dann doch noch einen etwas anderen Weg gewählt. Anstatt wieder an der Kapelle vorbei zu gehen, zweigt der Weg einmal links Richtung Tegernsee ab. Somit muss man nicht den exakt gleichen Weg zurück nehmen 🙂 Da wir aufgrund des kleinen Shopping-Trips und der vielen Staus am Morgen recht spät losgekommen sind, wurden wir am Nachmittag dafür entschädigt: Denn wir waren dann so gut wie alleine unterwegs und konnten beim Absteigen auch noch den Sonnenuntergang bewundern ❤

 

Genau richtig und kurz bevor es dunkel wurde kamen wir wieder am Parkplatz an. Alles in allem war es eine wirklich traumhafte Tour und ich kann nur jedem wärmstens empfehlen, auch im Winter in die Berge zu gehen. Diese wunderschöne Winterlandschaft übt einen ganz besonderen Reiz aus und die Stille der Natur ist ein Traum. Auch die Hunde hatten im Tiefschnee so richtig Spaß! Und auf Ronja und Joy bin ich richtig stolz. Ihre erste Bergtour haben sie wirklich super gemeistert und ich freue mich schon auf unsere kommenden gemeinsamen Touren und das erste Dogtrekking, sobald sie alt genug sind.

Bei solchen Schneeverhältnissen ist es natürlich wichtig, dass man sich bei der Tourenwahl nicht überschätzt. Es ist einfach wesentlich anstrengender durch den tiefen Schnee zu stapfen und gerade an steileren Stellen ist noch mehr Konzentration gefragt. Das sollte man sowohl bei sich als auch bei seinem Hund bedenken. Im besten Fall hat man natürlich noch Schneeschuhe dabei, die das ganze erleichtern. Ich werde mir demnächst sicher auch noch welche besorgen, denn die Anschaffung ist schon länger geplant 😉

Hier gibt es das passende Video zur Tour. Viel Spaß beim Anschauen 🙂

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